Montag, 29. September 2014

koCKtrail im Wandel

Wie die Zeit vergeht… Geschlagene acht Monate habe ich seit dem letzten Bericht verstreichen lassen. Um die mitlesenden Sportler zu beruhigen: Ich war nur im Schreiben nachlässig.

Womit habe ich mir also die Zeit vertrieben? Hauptsächlich mit dem Wandel.
So habe ich kurz nach dem letzten Bericht einen Kraul-Kurs absolviert und mir im April ein Rennrad zugelegt. Den Sommer über habe ich also Laufen, Rad fahren und Schwimmen im Wechsel trainiert, wobei der Fokus nach wie vor auf der Qualität beim Laufen lag. Durch die Abwechslung im Training blieb ich den ganzen Sommer über weitestgehend beschwerdefrei und konnte mich endlich auf meiner Lieblingsdistanz, den 10km, verbessern. So steht seit Sommer eine 36:15 zu buche.

Ein frühes Highlight der Saison war das erste vegane Lauffest gegen Leiden, zu dem sich im Mai über 100 vegane Läufer im Englischen Garten einfanden und Distanzen von 5 - 100km gelaufen sind. Neben meinen eigenen, gemütlichen 20km durfte ich vorher die Einführungsrunden der Langdistanzläufer übernehmen.
Start der Marathonis

Da ich im Frühjahr nicht nur gute Qualität im Lauftraining, sondern auch Zeit ins Schwimmen und Rad fahren investiert hatte, war es nur eine Frage der Zeit bis zu meiner ersten Teilnahme an einem Triathlon. Der Hachede-Triathlon (Volksdistanz) in Geesthacht, bei meinem Großvater nebenan, kam im Juni am gefühlt heißesten Tag des Jahres wie gerufen.
Mit dem Schwimmen als neueste und schwächste Disziplin startete ich im Mittelfeld (30. Platz) aufs Rad und habe fortan nur noch überholt. Beim Wechsel aufs Laufen dann schon Platz 17. Die Paradedisziplin dann noch stark hinten raus gelaufen und bei meiner Premiere gleich auf den fünften Gesamtrang. Die Krönung war dann noch die Erwähnung in der Lokalzeitung (Bericht).

Erster Wechsel in Holo
Nur eine Woche später stand schon der zweite Triathlon an. Da es ein Heimspiel war, kannte man alles und jeden. Im Schwimmen zwar besser, als Mittelfeld, aber sogar langsamer, als die Woche davor. Die Beine mussten es also wieder richten. Die Radstrecke war ungünstig und immer sehr voll. So handelte ich mir trotz starker Beine eine Zeitstrafe ein und ließ meine Wut an den Pedalen aus. Beim Laufen war es entweder der Ärger oder doch das gute Training, dass mir die zweit schnellste Laufzeit und (dank Zeitstrafe) dann doch (nur) den 11. Platz (anstelle 6.) bescherte.



Aus beiden Wettkämpfen habe ich jeweils wichtige Erfahrungen bzw. Lektionen für die vierte Disziplin, den Wechsel, mitgenommen.




Ein letztes Highlight war der Barmstedt Triathlon vier Tage nach meinem Geburtstag im September. Im Schwimmen hatte ich die Tage davor gute Fortschritte erzielt, sodass ich mich fast auf die erste Disziplin freute. Dass das Schwimmen auf Grund von Blaualgen ausfallen musste, machte mich aber nur ganz kurz etwas wehmütig. Da nun ein Duathlon angeboten wurde, stiegen die Erwartungen meines Umfeldes enorm und auch ich konnte mir ausmalen, mit der Vorliebe zum Laufen hier eher vorne mit zu mischen.

Start der ersten 2,5k (9:13)
Da bei der Volksdistanz Staffel- und Einzelstarter zusammen im Wettkampf eiferten, war es mitunter nicht ganz deutlich, wo man sich befindet.
Nach der ersten schnellen Laufrunde war ich gesamt aber schon in den Top 5. Die Wechsel hatte ich mittlerweile perfektioniert, sodass ich den ersten in 52 Sec. absolvierte.







Gut gelaunt, aber flott (20k in 33:08)
Als gesamt Zweiter oder Dritter ging es dann schon aufs Rad. Dass vor mir ein Staffel-Fahrer fuhr, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Deswegen pushte ich mich mit einem anderen Fahrer auf der gesamten Raddistanz.









Vom Rad aufs Laufen noch hart am Arbeiten

Als gesamt Dritter ging es dann in den zweiten Wechsel und auch dieser war mit knapp 60 Sec. nah am Optimum. Wieder auf der Laufstrecke wurde mir im Gespräch mit einem Staffelläufer dann recht schnell klar, dass der einzig vor uns liegende Läufer ebenfalls zu einer Staffel gehörte. 









Zieleinlauf (1:02:49h)
So konnte ich nach den ersten harten Kilometern die Veranstaltung recht locker ausklingen lassen und mit riesiger Freude und 2 Minuten Vorsprung meinen ersten Tagessieg einfahren.
















Endlich ganz oben!
Und solange es keine Tri-Suits von Laufen gegen Leiden gibt, wird eben nur auf dem Treppchen PR gemacht.


An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an Andrea, die zeitgleich für drei Aktive eine wunderbare Fotoserie geschossen hat.













Aber nicht nur aus sportlicher Sicht ist bzw. war einiges im Wandel.

So wird dieser Blog zukünftig nicht mehr nur das Thema Sport behandeln, sondern viel mehr noch meine anstehende Weltreise, auf die ich Ende November starten werde. Der Plan ist, dass ich dann endlich mal die Regelmäßigkeit ins Schreiben bekomme und hier sowohl Berichte, als auch Bilder von unterwegs online stelle.
Ab sofort (und in naher Zukunft ausschließlich) ist der Blog auch über www.kocktrail.de zu erreichen und in Bälde gibt es sowohl optische Veränderungen, als auch im Aufbau.

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