Sonntag, 21. Juli 2013

Rollen statt Sommerpause

Fr: a./p.m. 10km MTB
Sa: a.m. 25k Rennrad (stationär) in 45 Min. @70% MHF, 25k MTB über den Tag
So: p.m. 50k RR in 1:28h, darin 6 x (1k hard / 1k rec.) [E pace = 65 - 75% MHF, Hard = 85 - 90% MHF im Stehen]

Gesamt 75k RR in zwei Einheiten

120 Stunden hat meine Sommerpause gedauert. Dann erwachte ich aus dem Winterschlaf...
Am Freitag musste ich zum Orthopäden. Zeh checken. Also ab aufs Rad. Endlich wieder etwas Bewegung in die schon leicht angerosteten Knochen bekommen. Der Zeh macht's mit. Und siehe da. Das sollte auch gleich meinen Geist beflügeln. Ich musste wirklich erst auf dem Rad sitzen, um ans Radfahren zu denken. In Jack Daniels' Running Formula hab ich doch gelesen, dass Cross-Training in Form von Radfahren das Laufen zu einem gewissen Prozentsatz "kompensiert". Es ist kein Ersatz, aber gewisse Systeme des Körpers kann ich durchaus damit trainieren.
Das Wetter also mal links liegen gelassen und ab ins Fitness-Studio. Der Spinning-Raum als mein neues Arbeitszimmer. Die Räder sind relativ modern, können somit individuell eingestellt werden und dank Mini-Computer sehe ich HF, RPM, Zeit und km. Gestern eine erste kleine Ausfahrt ohne Raumgewinn. Die 25k fühlten sich richtig gut an nach fünf Tagen ohne Sport. Zwischendrin erlaubte ich mir sogar mal 2,5k etwas flotteres Tempo. Heute wollte ich eine lange Runde drehen, quasi als Long Run-Ersatz. Nach 25k war mir allerdings langweilig und die Beine wollten Abwechslung. Wie gut, dass ich mich direkt neben das Mischpult gesetzt hatte. So konnte ich zu motivierenden Beats spontan eine Art Intervall einbauen. Ist mir auch viel lieber, als bei 30 Grad in der Sonne zu brutzeln.
Aus der erzwungenen Sommerpause wird nun also ein dreiwöchiges Trainingslager auf der "Rolle".

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen