Sonntag, 16. Juni 2013

Training vom 10.06. - 16.06.2013 + Wettkampf

Mo: p.m. 10,96km@5:18
Di: p.m. 60 Min. Pilates
Mi: p.m. 12,96km@5:58, darin
4 x (200m R / 200m rec) +
2 x (400m R / 400m rec) + 
1 x (800m R / 800m rec) +
2 x (400m R / 400m rec) +
4 x (200m R / 200m rec) [R pace = 3:28/km]
Do: p.m. 12,17km@4:47, darin 3 x (12 Min. T-Pace / 2 Min. rest) [T pace = 4:00/km]
Fr: -
Sa: p.m. 5,92km@5:09
So: a.m. 15,14km, darin 10k WK in 38:21 [neue PB]

Gesamt 57,07 km in fünf Einheiten

Wie habe ich das Ende dieser Woche ersehnt. Das vierte Wochenende nacheinander mit 10k Wettkampf, die dritte Woche mit Trainingsplan. Das hat sich Anfang der Woche nochmal gut bemerkbar gemacht. Montag lief es sich nur schwer. Dienstag dann erholsam mit Pilates pausiert. Der Wochenplan sah aber drei Q-Einheiten vor. Damit ich alles unter einen Hut bekomme, hatte ich mir überlegt, Q1 und Q2 back-to-back zu laufen. Der Wettkampf dann als Q3-Ersatz. Mittwoch also die Sprintpyramide mit voller Erholung zwischendurch (deswegen der langsame Gesamtschnitt). Gegen Ende lief die Einheit noch richtig gut raus. Donnerstag dann schon etwas ermattet Threshold-Training, aber auch das lief sich gegen Ende immer besser. Zur Erholung dann Freitag erneut Pause und Samstag nur kurz.
Heute stand dann der vierte Wettkampf in Folge an und ich hatte mir fest vorgenommen, ganz konservativ zu laufen. Der Starterliste konnte ich entnehmen, dass ich mich voll und ganz auf mich konzentrieren kann und ich mich nicht um mögliche Plätze scheren muss. Beim Einlaufen fühlte ich mich nicht sonderlich frisch und hatte auch nicht wirklich viel gefrühstückt. Auf Sprints zum warm machen verzichtete ich folglich. Am Start stellte ich mich brav in die zweite Reihe und war fest entschlossen, mich nicht ziehen zu lassen. Der Startschuss fiel... und ich lief absolut tiefenentspannt mein eigenes Tempo. Dass ich zu dem Zeitpunkt auf Platz 11 lag war mir vollkommen egal. Und so lief ich munter mein Tempo, bis auf wenige Ausbrüche sehr konstant. Lediglich einen Läufer überholte ich auf den ersten fünf km. Nach der Hälfte, so der Plan, wollte ich etwas mehr investieren und gucken, was dabei heraus kommt. So überholte ich dann noch drei weitere Läufer und befand mich auf Platz sieben. Die Strecke war flach, nur gelegentlich etwas Wind. Ich hatte am Anfang endlich mal genug Kraft gespart bzw. nicht verpulvert. Als ich bei km acht auf die Uhr sah, war sie bei 31:00 Min und ich dachte mir, jetzt oder nie. Kein Vordermann in Reichweite, ich lief also nur gegen mich und meine Zeit. Auf der Zielgeraden (Aschebahn) wurden die Schritte dann immer länger und mit großer Zufriedenheit durchlief ich das Ziel 28 Sekunden schneller als zu meiner letzten Hochform im Herbst 2012. Der siebte gesamt und dritte AK waren mir da ziemlich egal.
Nun folgen drei entspanntere Wochen mit sieben Q-Einheiten (dreimal R-Pace, dreimal T-Pace, einmal I-Pace), bevor es dann wieder an die Substanz geht. Da jetzt zwei Monate Wettkampfpause anstehen, will ich endlich die so lange vernachlässigten long runs und mehr Kräftigung in Angriff nehmen.
Außerdem soll ich einer jungen Dame in den Allerwertesten treten, damit sie noch schneller wird. Sie ist die letzten vier Wochenenden bei den gleichen Veranstaltungen jeweils über 5k gestartet und fand heute ihren Höhepunkt mit dem ersten (Altersklassen)Pokal in 22:57.
Also ran' an' Speck!

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