Montag, 24. September 2012

Rohe Sitten - ein Experiment

Angeregt durch Gespräche mit meinem Cousin und meine generelle Neugierde hatte ich schon länger die Idee im Kopf, mich mal eine Zeit lang ausschließlich roh vegan zu ernähren. Wie der Zufall es will, fange ich morgen damit an. Mein Brot- und Aufstrichverbrauch haben perfekt kongruiert, so dass derzeit nichts mehr angebrochen ist. Kartoffeln und Salzstangen befinden sich in diesem Moment in der Verwertung.
Somit schmeiße ich mich morgen direkt ins kalte Wasser und gehe vor der Arbeit fleißig einkaufen. Ich bin sehr gespannt, wie es sich mit meinem Hunger und der Leistung beim Sport verhält. Samstag ist ein Wettkampf über 10km angesetzt.
Eine Woche soll das Vorhaben definitiv dauern. Danach folgt hier ein Bericht. Tägliche Updates zu diesem Projekt werden auf dieser Facebook-Page fest gehalten.
Stay tuned!

- Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht. -

Sonntag, 23. September 2012

(B)Logbuch. Erster Eintrag.

Angetrieben, um zu reflektieren und zu motivieren, werde ich hier in (un)regelmäßigen Abständen Tagebuch führen.
In erster Linie für mich selbst. Aber öffentlich. Um mich zum dokumentieren zu drängen und somit mein Training fest zu halten.
In zweiter Linie für die Öffentlichkeit. Motivation für andere Läufer/Sportler. Aber auch um zu zeigen, dass eine vegane Lebensweise und sportliche Leistungen Hand in Hand gehen - oder in meinem Falle: Laufen!


Ein paar Randnotizen zu meiner Person:
m, Bj. 85, Minimalist, Läufer, Veganer.

Fast 26 Jahre lang war ich ein treues Schäfchen, dass brav konsumierte, (zu) wenig hinterfragte und zu passiv das Leben "lebte". Dann kam die Wende, der Minimalismus und bewusstere Konsum, das Laufen mit Ehrgeiz und gezielterem Training und die Einstellung, jegliches Leben zu schätzen und zu respektieren oder kurz gesagt: Veganismus.
Seitdem gelte ich als rebellisch, unangepasst und werde mit Skepsis betrachtet. Dabei fühlte und fühle ich mich mit jeder dieser (Ver)Änderungen immer wohler und besser.
Für diejenigen, denen es ähnlich geht, schreibe ich hier gerne. Dem Rest wünsche ich einen offenen Verstand.


Kurze Revue der ablaufenden Woche. 17. - 23.09. 50,45k.
Mo: p.m. 3,16k@4:31, 75 min. Jiu-Jitsu, 2,35k@4:35 / Obst, Brot mit Aufstrich, Smoothie, Gemüse, Wasser/O-Saft
Di: p.m. 7,74@4:22 darin 5k@4:01, 45 min. Pilates / s.o.
Mi: p.m. 90 min. Jiu-Jitsu / s.o.
Do: p.m. 20,32k@4:43 darin 10k@4:20 / s.o.
Fr: - / Obst, Brot mit Aufstrich, Gemüsepfanne mit Reis, Wasser/O-Saft
Sa: a.m. 60 min. Pilates, MYRTL-Routine p.m. Kräftigung Oberkörper / s.o. (aber Gemüsepfanne mit Kartoffeln + alkoholfreies Weizen)
So: a.m. Wettkampf über 10k@3:53 - 39:04 min. offiziell, ein- + auslaufen ca. 7k / Smoothie, salziges Wasser, fünf kleine Pellkartoffeln davor, Milchreis mit Pfirsichen, Olivenciabatta mit selbstgemachter Crème Fraîche (aus Yofu), Brezeln und Kekse, Wasser/O-Saft danach

Das ist nun meine erste dokumentiere Woche. Keine besonders gute, da ich kürzlich auf Minimalschuh (und somit Vorder/Mittelfußtechnik) gewechselt bin. Habe die Füße herzlich wenig gekräftigt vorher, das habe ich recht schnell zu spüren bekommen. Dass ich diese Woche wieder mit Jiu-Jitsu angefangen hab, hat sich ebenfalls ausgewirkt. Es wird einige Wochen dauern, bis ich mich sowohl an die Doppelbelastung, als auch an das Schuhwerk wirklich gewöhnt habe. Bis dahin trainiere ich, so gut es geht. Aber dann freue ich mich auf ordentliche Trainingswochen. Spätestens zum Jahreswechsel kommt ein detaillierter Trainingsplan zum Einsatz. Ziel ist es, ab Mai richtig fit für die nächste Saison über 5k bis 15k zu sein. Hinzu kommt allerdings noch der Hamburg-Marathon im April, für den ich mich Dienstag angemeldet habe (Zielzeit 3:10h). 

So dann, erster Eintrag ist im Kasten...

- open your mind before you open your mouth -